Es ist geschafft !

Unsere neue Orgel ist finanziert – und zwar ausschließlich aus Spenden ! Für dieses großartige Ergebnis danken wir sehr herzlich den vielen Menschen und Unternehmen, die das ehrgeizige Projekt unterstützt haben.

Zwei Vermächtnisse, etliche Benefizveranstaltungen, eine Wucheraktion, der Verkauf von alten Orgelpfeifen und die Übernahme von Pfeifenpatenschaften, vor allem aber hunderte von Spendern haben mit großen und kleinen Beträgen zu dem fantastischen Endergebnis von 406.207,- € (Stand 26. Januar 2014) beigetragen !

Nicht weniger bemerkenswert ist auch dies: Mit Gesamtausgaben von 405.016,- €, einschließlich aller flankierender Maßnahmen, liegen wir geringfügig über der ursprünglichen Kalkulation von 403.101,- €. Das zeigt, dass wir das Vorhaben, auch hinsichtlich der Kosten, auf ein grundsolides Fundament gestellt haben.

Bis auf die Zuschüsse von Nordkirche und Kirchenkreis in Höhe von insgesamt 7.300,- € sind keine Kirchensteuern in das Projekt geflossen. Das war unser erklärtes Ziel, und wir sind außerordentlich dankbar, dies mit Ihrer und der Hilfe vieler anderer geschafft zu haben.

Falls Sie unsere neue Beckerath-Orgel noch nicht gehört haben: Kommen Sie in einen Gottesdienst, in ein Konzert oder zu einer kirchlichen Feier und überzeugen Sie sich von der beeindruckenden Klangfülle des Instrumentes.

Der Kirchengemeinderat

Broschüre dokumentiert Orgelneubau

Unsere neue Orgel erfreut uns mit ihrem wunderbaren Klang nun schon ein halbes Jahr. Der Werdegang dieses Jahrhundertprojektes klingt bei den Beteiligten aber immer noch nach. So hat der Kirchengemeinderat aus Freude über das gelungene Werk  im Oktober eine Broschüre herausgegeben, in der aus unterschiedlicher Sichtweise der Orgelneubau noch einmal beleuchtet und für künftige Generationen dokumentiert wird.

Der Denkmalschützer kommt darin ebenso zu Wort wie der Orgelsachverständige, die Orgelbauer berichten von der praktischen Umsetzung des Projektes, der Kulturredakteur der Kieler Nachrichten schreibt über „1.000 Jahre Engelszungen“ und auch Mitglieder des Orgelausschusses haben Beiträge geliefert. Am Ende werden die vielen Spender und Paten, so sie denn ihre Einwilligung gegeben haben, namentlich aufgelistet. Professionell gestaltet und angereichert mit interessanten Fotos, ist eine ebenso ansprechende wie anspruchsvolle Dokumentation entstanden.

Das Heft in Quadratformat ist für 10 € im Kirchenbüro erhältlich und wird auch beim Weihnachtsmarkt angeboten. Es empfiehlt sich als kleines Präsent auf dem weihnachtlichen Gabentisch – vielleicht sogar in Verbindung mit einer Pfeifenpatenschaft oder einer alten Orgelpfeife.

Ursula Grell
27. Nov. 2013

 

Programm des Orgelkonzertes
Danke an die Organisten und Orgelbauer Foto J.Gehl

Vom Finale zur Ouvertüre

Es war ein glanzvolles Finale: Mit einem festlichen Konzert fand der Bau der neuen Orgel in der St. Georg- und Mauritiuskirche einen krönenden Abschluss.

Der renommierte Organist Professor Wolfgang Zerer (Hamburg) zeigte mit seinem eindrucksvollen Spiel, was an Klangfülle in der Beckerath-Orgel steckt. Von zarten, weichen Tönen bis zu kraftvollen, ausdrucksstarken Klängen wurde den rd. 200 Zuhörern die ganze Vielfalt der klanglichen Möglichkeiten zu Gehör gebracht. Das Programm beinhaltete Werke von Johann Sebastian Bach bis Olivier Messiaen und wurde von Andreas Bronnmann durch eigene Improvisationen ergänzt.

Das Konzert war aber nicht nur ein Hörgenuss, sondern auch ein visuelles Erlebnis. Mittels einer perfekten Videotechnik wurde das Spiel des Organisten von der Orgel-Empore in den Kirchenraum übertragen, so dass das Publikum den Künstler quasi hautnah erleben konnte – wie er zwei Manuale und ein Pedal gleichzeitig bediente, wie er die Register zog und wieder zurückschob und nicht zuletzt die Mimik, mal in sich versunken, mal kraftvoll aufbegehrend. Vollends zeigte sich Zerer als Virtuose, als er mit vier Fingern der rechten Hand das 1. Manual bediente und mit dem Daumen gleichzeitig „eine Etage tiefer“ dem 2. Manual Töne entlockte.

Am Ende gab es „standing ovations“ für die beiden Organisten und den mehrfach geäußerten Wunsch, in Zukunft häufiger anspruchsvolle Orgelkonzerte in Flemhude anzubieten – insofern könnte aus dem Finale eine Ouvertüre werden ...

Dieses Konzert sollte ein „Dankeschön“ an die vielen Spender sein, die dieses wunderbare Instrument erst möglich gemacht haben. Und so konnte Tobias Schubert, Mitglied des Orgelausschusses, u.a. den Vorstandsvorsitzenden der Volks- und Raiffeisenbank im Kreis Rendsburg, Herrn  Georg Schäfer, begrüßen. Die Bank hat den Orgelneubau als Sponsor begleitet, und auch die kostspielige Videotechnik des Festkonzertes wesentlich mitfinanziert. Der Dank galt aber auch den Mitarbeitern der Firma v. Beckerath und deren beiden Geschäftsführern Rolf Miehl und Holger Redlich für die handwerkliche Meisterleistung.

Ein besonders willkommener Gast war Anke Jensen vom Landeskirchenamt. Sie brachte einen Zuwendungsbescheid über 5.000 € mit. Mit diesem höchstmöglichen Betrag anerkennt die Nordkirche die großen, erfolgreichen Anstrengungen der Kirchengemeinde Flemhude in Sachen Spendenwerbung. Zu guter Letzt verzichtete Professor Zerer, offenbar beeindruckt von dem ehrenamtlichen Engagement, mit dem in Flemhude der Orgelneubau realisiert wurde, auf sein Honorar. So konnte Tobias Schubert mit Recht feststellen: „Wir sind reich Beschenkte.“

Ursula Grell
1. Juli 2013

Stolz auf die neue Beckerath-Orgel: Propst Stefan Block, Organist Andreas Bronnmann, Pastor Andreas Lux (v.l.)
Empfang für die am Orgelbau-Beteiligten Fotos: Sönke Schwarzer

Erster Gottesdienst mit neuer Beckerath-Orgel

Der Festgottesdienst zur Einweihung der neuen Orgel am 2. Juni 2013 begann  mit einem seit Monaten gewohnten Anblick, den wir doch mit dem heutigen Tag eigentlich überwunden glaubten: Dem Organisten, an der kleinen Truhenorgel sitzend.  Erst nachdem Propst  Stefan Block der neuen Beckerath-Orgel seinen Segen erteilt hatte, konnte  sie das erst Mal in einem Gottesdienst erklingen.  Unser Organist Andreas Bronnmann entlockte ihr dabei auch gleich die Vielfalt ihrer klanglichen Möglichkeiten.  Beginnend  in der Romantik mit Felix Mendelssohn-Bartholdy,  später gefolgt von einer eher modernen Improvisation und natürlich, als krönendem Abschluss, einer Fuge von Johann Sebastian Bach.

Der Predigttext  des Tages aus dem Brief des Paulus an die Kolosser  wirkte für alle, die lange und intensiv an diesem Projekt gearbeitet haben, wie ausgewählt zu diesem Anlass und spricht von „Freundlichkeit, Demut, Sanftmut und Geduld“. Und weiter: „ Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.“  Er erinnert daran, dass dieses Instrument , bei aller Einladung zu Virtuosität und musikalischer Präsentation,  in einer Kirche steht. Auch Propst Block ließ in seiner Predigt Raum für Nachdenklichkeit: „Der Anfang des Gotteslobes, auch der Anfang des Musizierens gerade zur Ehre Gottes, so bin ich überzeugt, ist nicht Kunstfertigkeit.  Auch nicht inbrünstige  Gottesbegeisterung. Am Anfang und am Ende der Musik – ist Stille“.

Ruhige Überlegung  und Besinnung waren  aber natürlich nur eine von zwei Seiten eines so festlichen Tages. Der an den Gottesdienst anschließende  Empfang  bot Gelegenheit zu vielerlei Gesprächen, dem Dank an alle Spender und an diejenigen, die den Orgelbau maßgeblich vorangebracht haben. Gewürdigt wurde zu Recht auch die großartige  Leistung der  Erbauer dieses Instrumentes. Und wie bei jedem Bauprojekt gibt es auch hier Sitten und Gebräuche, deren Einhaltung, bei allem kirchlichen Segen, durchaus geboten ist.  So war es früher üblich, dass nach Abschluß der Arbeiten die jeweils größte Pfeife mit Wein gefüllt an die Arbeiter übergeben wurde.  Die Kirchengemeinde Flemhude hat sich an diese Tradition gehalten und das Volumen des tiefen C im Subbass 16` im Pedal symbolisch mit Wein gefüllt, den Pastor Lux (dann aber doch in Flaschen) überreichte. Zahlreiche Gäste nutzten auch die Gelegenheit, sich das neue Instrument bei einer Besichtigung auf der  Empore  vom Organisten erklären zu lassen.

Mögen also auf einer derart  würdevoll in die Gemeinde eingeführten Orgel stets Gottes Segen und die begabte Hand des Organisten ruhen!

Birgit von Brandis
12. Juni 2013

Großes Interesse zu Beginn der Versteigerung
Ein kleiner Überblick über die Schätze Fotos: Sönke Schwarzer

Vom Wuchern und Versteigern

Die zu Erntedank begonnene Aktion unter dem Motto „Talente beleben - mit Pfunden wuchern“ fand am vergangenen Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst im Bürgerhaus Melsdorf ihr erfolgreiches Ende. Nachdem im Laufe der Monate schon zahlreiche fantasievolle Aktivitäten zur Vermehrung des eingesetzten Kapitals stattgefunden hatten, endete die Aktion mit einer Versteigerung der verschiedensten Gegenstände, bei der Jochen Gehl mit seinem Talent als Auktionator durchaus wucherte. Wenn auch am Ende mehr die dekorativen Dinge einen neuen Abnehmer fanden,   Golf- und Tennisschläger  sich dagegen eher schwer taten, so nahmen es die zahlreich vertretenen Gemeindeglieder durchaus sportlich und beteiligten sich rege. Gut 2900 € Gewinn waren am Ende insgesamt zu verbuchen, ein Ergebnis, auf das alle Beteiligten stolz sein können!

Birgit von Brandis
6. Mai 2013

Ein genussvoller Nachmittag:
Schirmherr las für die Orgel

Axel Milberg zog alle Register seines schauspielerischen Könnens. Bei einer Benefizveranstaltung zu Gunsten des Orgelneubaus las der Schirmherr des Projektes aus dem höchst amüsanten Roman von Michael Frayn „Willkommen auf Skios“. Mit glänzender Mimik gab er dem Text Lebendigkeit, variierte meisterlich Stimmlage und Sprechtempo und schuf so einen weiten Spannungsbogen.

Dazu schrieben die Kieler Nachrichten am 22. April: „Das Figurenarsenal in Frayns Roman eröffnete einen Panoramablick auf Milbergs Fähigkeiten. Den Wutanfall des Reisenden, dem sein Koffer auf dem Flugplatz abhanden gekommen ist, das leichtsinnige Lächeln eines Hochstaplers, der eine neue Chance sieht, die gefasste Genauigkeit einer konzentrierten Frau mit Organisationsaufgaben und urwüchsige griechische Gefühlsausbrüche – mit langem Arm und großer Geste, nachdenklichem Griff an Stirn oder Kinn, nervös trommelnden Fingern oder aufstapfendem Fuß beim Tobsuchtsanfall, Milberg spielte alles großartig.“

Als Dankeschön überreichte Iris Milberg-Schoeller, Mitglied des Flemhuder Kirchengemeinderates, ihrem Cousin u.a. eine ansehnliche Pfeife aus der alten Marcussen-Orgel. Und Axel Milberg seinerseits lud, da die Lesung zu bester Sonntag-Nachmittag-Kaffeezeit endete, die 150 Zuhörer kurzerhand zu Kaffee (gesponsert von „Beckmanns Gasthof“) und leckerem Maikringel auf das Kirchengelände ein.

Ein genussvoller Nachmittag!

Ursula Grell
22. April 2013

Die Pfeifenpatenschaft – offene Fragen                           

Immer wieder einmal werden wir gefragt: Muss ich bei Übernahme einer Pfeifenpatenschaft  jedes Jahr  einen Obolus leisten? Deshalb hier noch einmal zur Klarstellung: Es handelt sich um eine einmalige Patenschaft. Gern können Sie immer wieder „Ihrem“ Ton lauschen – bezahlen müssen Sie nur einmal!

Selbstverständlich erhalten Sie auch für eine Pfeifenpatenschaft eine Spendenbescheinigung.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Claus Alpers, Tel. 04340/1699. Er ist unser Experte für alle Fragen rund um Spenden und Patenschaften.

Und noch eines: Im Gemeindebrief veröffentlichen wir sehr gern die Namen unserer Spender. Wer Gutes tut, darf, wenn er es möchte, auch gern genannt werden. Dies geschieht aber immer ohne Nennung des Spendenbetrages! Denn über Zuwendungen freuen wir uns, aber über Summen schweigen wir.

Übrigens: Am Montag, den 8. Oktober geht es los. Pfeife für Pfeife wird die alte Orgel abgebaut. Wir halten Sie auf dem Laufenden….

Birgit von Brandis
5.10.2012

fast noch Aktuelles

Hier finden Sie ältere Beiträge aus unserem Orgelbauprojekt.


Musik in der Kirche Flemhude

Adresse

Kirchengemeinde Flemhude
Pastor A. Lux
Kirchkamp 1
24107 Flemhude

Tel. 04340- 8164
Fax: 04340-9031

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