Friedhofssatzung

Friedhofssatzung
für den Friedhof der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Flemhude

Der Kirchengemeinderat der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Flemhude hat am 21.12. 2016 aufgrund von Artikel 25 Absatz 3 Nummer 4 der Verfassung, § 20 Absatz 3 und § 26 des Bestattungsgesetzes vom 4. Februar 2005 (GVOBl. Schl.-H. S. 70), das zuletzt durch Gesetz vom 16. Februar 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 56) geändert worden ist die folgende Satzung beschlossen:

Der Friedhof ist die Stätte, auf der die Verstorbenen zur letzten Ruhe gebettet werden. Er ist mit seinen Gräbern ein sichtbares Zeichen der Vergänglichkeit des Menschen. Er ist zugleich ein Ort, an dem die Kirche die Botschaft verkündigt, dass Christus dem Tode die Macht genommen hat und denen, die an ihn glauben, das ewige Leben geben wird. Aus dieser Erkenntnis und in dieser Gewissheit erhalten Arbeit und Gestaltung auf dem Friedhof Richtung und Weisung.

Die aktuelle Friedhofssatzung für den Friedhof der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Flemhude können Sie hier herunterladen.

Die aktuelle Friedhofsgebührensatzung für den Friedhof der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Flemhude finden Sie hier.

Der Flemhuder Friedhof

Am Ortseingang von Flemhude liegt, unter hohen Linden geborgen, der Friedhof. Er ist in erster Linie Ruhestätte für die Verstorbenen der Ortschaften der Umgebung, aber auch Ort für einen vielfältige Flora und Stätte des Mahnmals für die Opfer der Kriege.

Das ganze Jahr lädt der Friedhof zu einem stimmungsvollen Spaziergang ein: die schöne Gesamtanlage mit ihren hohen Bäumen und die vielfach liebevolle Pflege, mit der Angehörige und Freunde die Verstorbenen ehren und sich ihrer erinnern, schaffen eine parkähnliche Gesamtanlage. Der Friedhof gibt Einblick in die Geschichte des Dorfes und regt zur Beschäftigung mit den eigenen Grenzen an.

Die Geschichte dieses Friedhofes lässt sich umfassend im Flemhuder Heft Nr. 8 in der Darstellung von Uwe Baumgarten nachlesen: der alte Friedhof um die Flemhuder Kirche war zu eng geworden und so wurde der Neue Friedhof notwendig. Die erste Beisetzung erfolgte 1853. Während zuerst nur der vordere, an der Straße gelegene Teil für den Friedhof genutzt wurde, wurde er in den folgenden Jahrzehnten parzellenweise erweitert. Die heutige Größe beträgt ca. 1,5 ha.

Der Friedhof ist ein schönes Stck Natur mitten im Dorf. Damit das möglichst so bleibt, gibt es seit längerer Zeit ein Kunststoffverbot auf dem Friedhof. Mit der Vielfalt der Natur ergeben sich auch ohne Plastik zahlreiche Möglichkeiten, die Gräber zu schmücken, wie man es auf vielen der Grabstätten sehen kann.

Wer die Grabstätten seiner Angehörigen nicht mehr selber pflegen kann oder will, dem nehmen z.B. Gärtner aus der Region die Pflege gerne ab. Das Kirchenbüro nennt zugelassene Betriebe.

Grabarten - so unterschiedlich wie Leben

Die Friedhofssatzung unterscheidet viele unterschiedliche Grabarten: In Wahlgräbern mit ein oder mehreren Bestattungsstellen wird Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit auch über den Tod hinaus deutlich. Besonders eindrucksvoll sind hier die großen Familiengrabstellen. In den Wahlgräbern beträgt die Ruhezeit bei Erdbestattung 25 Jahre, bei Urnenbeisetzung 20 Jahre. Grabnutzungsrechte können bei Wahlgräbern nachgekauft werden.

Die Reihengräber mit unterschiedlich großen Schmuckflächen liegen auf dem neuesten Friedhofsteil. Hier wird in der Regel in zeitlicher Reihenfolge bestattet. Der Pflegebedarf ist bei den Gräbern mit liegender Gedenkplatte im Rasen am geringsten und steigt mit zunehmender Schmuckfläche. Diese Schmuckfläche gibt mit zunehmender Größe natürlich auch Raum für ein individuelles Gedenken und Pflanzenschmuck.

Unser Friedhof bietet auch ein Feld für namenslose Beisetzungen an. An einem Gedenkstein am Rande dieses Feldes kann mit Blumenschmuck der Beigesetzten gedacht werden, auf der Beisetzungsfläche ist dieses nicht möglich. Diese anonymen Gräber haben insbesondere in den Großstädten eine enorme Bedeutung und sind sicher auch ein Ausdruck einer zunehmenden Vereinsamung in unserer modernen Gesellschaft. Die relativ wenigen namenslosen Beisetzungen auf dem Flemhuder Friedhof spiegeln vielleicht wieder, dass das Leben bei uns auf dem Dorf doch von mehr Gemeinsamkeiten und Gemeinschaft geprägt ist.

über die Lage der unterschiedlichen Grabfelder und der jeweiligen Gebühren gibt das Kirchenbüro (Tel. 04340 81 64) oder unser Küster gerne Auskunft.

Fotostrecke

Fotos: C.Bock(3), H.Kay(3)

Mehr über die Feldsteinkirche in Flemhude

Die Flemhude Kirche wurde um 1240 von flämischen Kaufleuten (Flemhude heißt Stapelplatz der Flamen) erbaut, die mit ihren Schiffen von der Nordsee eideraufwärts fuhren und in Flemhude ihre Waren entluden.

 


     

     


    Informationen

    Adresse

    Kirchengemeinde Flemhude
    Pastor A. Lux
    Kirchkamp 1
    24107 Flemhude

    Tel. 04340- 8164
    Fax: 04340-9031

    kircheflemhude©noSpamgmx.net

    Ihre Ansprechpartnerinnen:

    • Annika Frenzke
    • Anke Schlenz

    Bürozeiten:

    Mo, Di, Do, Fr
    von 09.00 bis 12.00 Uhr

    Direkter Kontakt